Sanierung Turbinengebäude

Sanierung Turbinengebäude an der Aare in Thun.

Das einfache und ruhig gestaltete Objekt wurde in seinem Charakter erhalten und durch die sorgfältig gewählten Farben, angelehnt an die originale Farbgebung, aufgewertet.

Die bestehenden Fenster blieben erhalten und wurden mit aussenliegenden Gitter ergänzt. Diese gewährleisten durch Abschattung und Durchlüftung den sommerlichen Sonnenschutz wodurch sich eine technische Kühlung erübrigt.

Ausführung: 2010

Erweiterung katholische Kirche Gstaad

Die Kirche wird saniert und mit einem Anbau erweitert. Der Erweiterungsbau umfasst ein Foyer im Ergeschoss und Nebenräume im Untergeschoss

Der Anbau ist als unabhängiger, transparenter und einladender Baukörper konzipiert. Die äussere Hülle in Beton stellt die Verwandtschaft zur steinernen Kirche her, ermöglicht eine einheitliche Gestaltung des ganzen Gebäudes und bildet einen schützenden Umgang für Besucher. Das Foyer ist zurückgesetzt und durch eine Wandkonstruktion in Holz mit Füllungen aus Glas und gestrichenen Holzwerkstoffplatten umschlossen.

Der flache Baukörper lässt weiterhin die Kirche als Hauptgebäude zur Geltung kommen.

Der Baubeginn erfolgte im Frühling 2009. Die Erweiterung wurde anlässlich der Kirchenweihe vom 04. Juli 2010 eröffnet.

Sanierung Schulhaus Au in Steffisburg

Das Schulhaus wurde um die Jahrhundertwende als Riegelbau erbaut und später im Ober- und Dachgeschoss verputzt.
In den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden verschiedene Sanierungsmassnahmen vorgenommen. Die Fassade im Obergeschoss zeigte massive Schäden am Verputz. Das Rabitznetz war stark korrodiert und der Verputz platzte grossflächig ab.
Nach Prüfung verschiedener Sanierungsvarianten wurde zu Gunsten eines Dämmputzes entschieden. Die Freilegung des ursprünglichen Riegs war wegen dessen Zustandes und der Qualität der Ausmauerungen nicht durchführbar.
Die Farbgebung orientiert sich am historischen Befund.
Projekt 2005, Bauende Frühling 2006
In Zusammenarbeit mit Bau-Atelier Willi Schranz Steffisburg

Neubau Kirchgemeindehaus in Linden

Das neue Kirchgemeindehaus erinnert an einen Archetyp des Bauernhauses, wie er in Linden oft anzutreffen ist. Es ist ein schlichtes, stattliches Haus mit tief hinunter gezogenem, steilem Satteldach. Die Erschliessung erfolgt über einen grosszügigen, traufseitig unmittelbar angrenzenden Vorplatz, auf welchem eine Linde steht. Das grosse, ruhige Ziegeldach mit allseitigem Dachvorsprung vermittelt Schutz und Geborgenheit. Der niedrige, als Schleppdach geformte Quergiebel unterbricht die Trauflinie nicht. Die Gestaltung der Fassaden beschränkt sich auf die Elemente geschlossen, lichtdurchlässig und durchsichtig. Sie folgt den Anforderungen der Innenräume. Tagsüber herrscht im ganzen Haus viel Helligkeit, während nachts das gedämpft nach aussen dringende Licht einladend und festlich wirkt.
Bauherrschaft: Kirchgemeinde Linden, 3673 Linden
Bauingenieur: Gerber Max, 3612 Steffisburg
Ingenieur HLK: Sandmeier Roland, 3608 Thun
Elektroprojekt: Burkhalter Heinrich, 3673 Linden
Wettbewerb: 2000, 1. Rang
Bauzeit: 2003 – 2004
Baukosten BKP 2: 1.2 Mio

Umbau Gemeindehaus der EMK in Thun

Das Gebäude des Architekten J. Wipf wurde in den 60er Jahren durch einen baulichen Eingriff in Treppenturm massiv beeinträchtigt. Die Bauherrschaft suchte nach Lösungen um den Zugang behindertengerecht zu gestalten. Ausgearbeitete Varianten waren aus finanziellen Gründen nicht realisierbar oder ästhetisch nicht überzeugend. Die nun ausgeführte Variante basiert auf einem Alternativvorschlag unseres Büros. Mit dieser Lösung konnten alle definierten Anforderungen erfüllt werden. Zudem wurde eine Rückführung der Volumetrie in die ursprüngliche Form des Treppenturmes erreicht.

Bauherrschaft: Evangelisch-methodistische Kirche, Klosestrasse 10, 3600 Thun

Bauingenieur: Bührer & Dällenbach Ingenieure, 3612 Steffisburg

Projekt: 2003, Bauzeit: 2004

Baukosten:  Fr. 430’000.-