Ausbau Pfrundscheune in Blumenstein

Die Pfrundscheune Blumenstein bildet mit der Kirche und dem Pfarrhaus einen zentalen Platz oberhalb des Dorfes.

Das Volumen der Scheune bleibt unverändert und wird zu einem Kirchgemeindehaus ausgebaut. Im Erdgeschoss liegen der Schulungsraum und die Küche mit den Nebenräumen. Der Hauptsaal liegt im Obergeschoss. Der Zugang erfolgt ebenerdig im Erdgeschoss und rollstuhlgängig über einen neuen Zugangssteg ins Obergeschoss.

Baubeginn Oktober 2012
Fertigstellung November 2013

In Zusammenarbeit mit Willi Schranz, Steffisburg

Sanierung Pfarrhaus in Lauterbrunnen

Vor der Gebäudesanierung musste mit Bodeninjektionen das Fundament stabilisiert werden. Mit situationsgerechten Dämmmassnahmen konnte der Energiebedarf reduziert, das Wohlbefinden gesteigert und die historische Substanz erhalten bleiben. Die Fenster wurden im ursprünglichem Erscheinungsbild ersetzt. Die bestehenden, originalen Beschläge von Türen und Schränken wurden mit zeitgerechten Einzelstücken aus dem Depot der kantonalen Denkmalpflege ergänzt. Der Anstrich auf Holz erfolgte dem Gebäude entsprechend mit Ölfarbe.

Baubeginn April 2013
Fertigstellung November 2013

In Zusammenarbeit mit Willi Schranz, Steffisburg

Sanierung Bauernhaus in Boltigen

Umbau eines Kleinbauernhauses zu einem Ferienhaus für die Stiftung Ferien im Baudenkmal.

Das Gebäude aus dem Jahre 1556 wurde von nachträglichen Zutaten befreit und die Küche wieder bis unter das Dach geöffnet. Sie bildet mit zeitgemässer Ausstattung das Zentrum des Gebäudes. Die Erschliessung des Obergeschosses erfolgt über eine neue Galerie in filigraner Metallkonstruktion. Die Gebäudehülle wurde wärmetechnisch saniert. Die Heizung erfolgt mit Holz über einen Stockofen, zur Unterstützung wird Warmwasser solar erwärmt.

Wettbewerb 2010, 1. Rang
Baubeginn Frühling 2011
Fertigstellung Dezember 2011

Sanierung Altstadthaus in Thun

Das Altstadthaus stammt aus dem Jahre 1780 und ist Teil der Gebäudezeile zwischen Hauptgasse und Aare. Das Dach wurde komplett renoviert und wärmegedämmt, die Fassaden sanft saniert. Mit der Vergrösserung der Fenster in der Dachlukarne gewinnt der Raum an Licht- und Aussichtsqualität. Diverse Böden und Decken wurden statisch verbessert und Wände neu verputzt und gestrichen. Die Sanierung zeichnet sich durch sorgfältigen Umgang mit bestehenden Bauteilen und zurückhaltenden Eingriffen aus.

Die Arbeiten wurden in engem Kontakt mit der Denkmalpflege realisiert.

Baubeginn August 2010
Fertigstellung November 2010

Katholische Kirche Gstaad

Die katholische Kirche Gstaad wurde 1928 bis 30 durch den bekannten Berner Architekten Karl Indermühle geplant und 1931 eingeweiht.

Der umgebaute Eingangsbereich bietet zusätzlichen Raum im Voraum und auf der Empore, sowie eine direkte Verbindung zum Erweiterungsbau.

Für die Besucher weitgehend unsichtbar wurden Verbesserungen an der Wärmedämmung und den Installationen vorgenommen.

Die Sanierung stellt das originale Farbkleid der Kirche wieder her und kombiniert dieses mit den neuen Einbauten und der Möblierung zu einem kraftvollen Ort der Ruhe und Besinnung.

Der Baubeginn erfolgte im Frühling 2009. Die Innenrenovation der Kirche wurde Weihnachten 2009 abgeschlossen.

Kurt Sigrist, Saarnen gestaltete die lithurgischen Orte, Jörg Niederberger, Niederrickenbach schuf das Flügelgemälde im Chor.